Erinnerungen, die aus deiner Akte entstehen

Die Entwurmung in drei Monaten behältst du nicht im Kopf. Trägst du in der Akte ein nächstes Datum ein, macht die App selbst eine Erinnerung daraus. Verschiebst du das Datum, bevor die Erinnerung raus ist, rückt sie mit.

Was die Funktion macht

Du legst selbst eine Erinnerung bei einem Tier an, mit Art, Titel und Datum, und wählst pro Erinnerung, ob du sie per E-Mail, Push, beides oder gar nicht bekommst. Daneben leitet die App Erinnerungen ab: aus einem nächsten Datum in der Akte und direkt nach dem Anlegen eines Tieres aus dessen Lebensphase. Für einen erwachsenen Hund ist das zum Beispiel die jährliche Gesundheitskontrolle. Steht keine Kontrolle mehr offen, zum Beispiel weil du sie abgehakt hast, legt die App bei der nächsten geplanten Aufgabe die nächste Runde an: jährlich bei einem erwachsenen Tier, halbjährlich bei einem Senior.

So nutzt du sie

Erinnerungen stehen pro Tier auf dem Tab Akte. Du hakst eine mit einem Klick ab; sie wandert in eine Liste erledigter Aufgaben und dieser Eintrag kommt nicht zurück. Geht es um eine wiederkehrende Kontrolle, legt die App später eine neue Runde mit demselben Titel an. Löschst du eine abgeleitete Erinnerung, ohne sie abzuhaken, legt die App sie neu an, denn das Datum steht ja noch in deiner Akte. Unter Konto und Benachrichtigungen schaltest du pro Kanal ab, was du nicht willst. Schaltest du alles ab, wird nichts verschickt und die Erinnerung bleibt in der App stehen.

Warum das hilft

Du trägst das Datum nur an einer Stelle ein: in der Akte, wo es ohnehin hingehört. Die Erinnerung, die daraus folgt, musst du nicht pflegen, und verschiebst du den Termin, stimmt sie von selbst wieder. Teilst du das Tier mit einem Familienmitglied, sieht dieses dieselben Erinnerungen in der App und kann sie ebenfalls abhaken.

Was die Erinnerungen nicht machen

Eine Erinnerung geht an dich als Besitzer. Teilst du das Tier, sieht der Betreuer sie zwar in der App, bekommt aber keine E-Mail und kein Push. Eine abgeleitete Erinnerung entsteht erst, wenn die geplante Aufgabe läuft, also nicht in dem Moment, in dem du das Datum speicherst; rechne mit höchstens einem Tag. Eine Nachricht geht einmal raus: Machst du nichts damit, folgt keine zweite. Und die App bestimmt nicht, wann dein Tier etwas braucht: Die Daten kommen von dir oder aus den Standard-Lebensphasenplänen.

Häufige Fragen

Bekomme ich die Erinnerung rechtzeitig vorher?
Nein. Die App schickt einmal, am Fälligkeitstag selbst oder sobald der geplante Lauf danach zum ersten Mal läuft. Es gibt keine Einstellung, um einige Tage vorher gewarnt zu werden, und eine zweite Meldung folgt nicht. Willst du früher dran sein, trag das Datum in der Akte selbst etwas früher ein.
Kennt die App den Impfplan meines Welpen?
Nein. Die App hat kein medizinisches Planwissen und bestimmt nicht, wann welche Impfung nötig ist. Für einen Welpen oder ein Kitten steht ein einmaliger Anstoß bereit, den Plan mit deinem Tierarzt zu besprechen. Die Reihe entsteht dadurch, dass du das nächste Datum in die Akte einträgst; nur die Gesundheitskontrolle wiederholt sich selbst.
Bekommen die Familienmitglieder, mit denen ich teile, die Meldung auch?
Nein. E-Mail und Push gehen nur an den Besitzer des Tieres. Familienmitglieder sehen die Erinnerungen in der App und können sie abhaken. Das ist bewusst so: Sonst bekäme jeder dieselbe Meldung doppelt.

Trag dein nächstes Datum einmal richtig ein

Leg ein Konto an, trag die Entwurmung oder die Kontrolle in die Akte deines Tieres ein und lass die Erinnerung sich selbst machen.

Konto anlegen

Dieser Artikel ist allgemeine Information, keine Diagnose oder medizinische Beratung. Wende dich bei Zweifeln oder Beschwerden immer an deinen Tierarzt.