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Ist meine Katze zu dick? So prüfst du es zu Hause

TailJournal-Redaktion · Veröffentlicht am 28. August 2026

Du nimmst sie auf den Arm, um sie in die Transportbox zu setzen, und für einen kurzen Moment denkst du: war sie früher nicht leichter? Ganz sicher bist du dir nicht. Sie sieht immer noch aus wie deine Katze, nur eben eine Spur runder.

Übergewicht schleicht sich an. Bei einer Katze passiert das langsam, Gramm für Gramm, und gerade weil du sie jeden Tag siehst, fällt es dir selbst am wenigsten auf. Die gute Nachricht: einen ehrlichen Check kannst du heute noch zu Hause machen.

Erst fühlen, dann schauen

Der beste Test kostet nichts und ist schnell gemacht. Es geht ums Fühlen, nicht ums Schauen.

Leg deine Hände flach an ihre Flanken. Du solltest die Rippen fühlen können, ohne stark zu drücken. Spürst du sie sofort: gut. Musst du erst durch eine weiche Fettschicht drücken, bis du sie findest, dann liegt dort zu viel.

Schau danach von oben, während sie steht. Hinter den Rippen sollte eine Taille zu sehen sein, eine leichte Einbuchtung. Von der Seite betrachtet darf der Bauch nicht wie ein schwerer Sack nach unten hängen.

Keine Taille, Rippen, die du nicht findest, ein hängender Bauch: dann ist sie mit hoher Wahrscheinlichkeit zu schwer.

Was sagen die Zahlen?

Damit du ein Gefühl bekommst: bei etwa zehn Prozent über dem Idealgewicht spricht man von Übergewicht. Bei etwa zwanzig Prozent oder mehr heißt es Fettleibigkeit.

Das klingt nach viel, ist bei einem kleinen Tier aber schnell erreicht. Ein bisschen zu viel wiegt bei einer Katze schwerer als bei dir.

Warum Wiegen der ehrliche erste Schritt ist

Fühlen gibt dir eine Richtung, aber keine Zahl. Und jetzt der ehrliche Teil: fast alle Halter unterschätzen, wie viel ihre Katze zugenommen hat. Du vermutlich auch. Deshalb ist es der ehrlichste erste Schritt, sie wirklich auf die Waage zu stellen.

Eine Katze auf einer normalen Waage zu wiegen ist nur leider schwierig, weil sie nicht ruhig sitzen bleibt. Ein bekannter Trick: Stell dich selbst mit der Katze auf dem Arm auf die Waage, merk dir das Gewicht, stell dich ohne Katze noch einmal drauf und zieh dein eigenes Gewicht ab. Was übrig bleibt, ist ihr Gewicht. Oder lass es einfach in der Tierarztpraxis machen, dort gibt es eine passende Waage dafür.

Warum es unbemerkt dazukommt

Eine Wohnungskatze bewegt sich oft wenig. Viel schlafen, ab und zu ein kurzer Sprint, den Rest des Tages absitzen. Das ist keine Faulheit, so ist eine Katze gebaut. Es heißt aber, dass wenig verbraucht wird, während nebenbei doch etwas dazukommt.

Kleine Dinge, die den Unterschied machen

Du musst nicht gleich alles umkrempeln. Diese kleinen Gewohnheiten leisten die meiste Arbeit:

  • Wieg das Futter ab, statt eine Schaufel zu schätzen. Eine Schaufel ist jedes Mal ein bisschen anders.
  • Zähl Leckerlis und Snacks zur Tagesmenge dazu, nicht obendrauf.
  • Denk daran, dass eine Wohnungskatze wenig läuft, und verlass dich nicht darauf als Abnehmhilfe.
  • Verfolg den Verlauf über die Wochen, nicht eine einzelne Wägung. Eine Zahl sagt wenig, die Linie sagt alles.

Bist du unsicher, oder verändert sich mehr als nur das Gewicht? Sprich mit deiner Tierarztpraxis, und besprich dort gleich die passende Portion für deine Katze.

Dieser Beitrag ist allgemeine Information und keine Diagnose.

Die ausführliche Erklärung

Dieser Beitrag behandelt eine bestimmte Situation. Willst du das ganze Thema in Ruhe nachlesen, findest du es in der Wissensdatenbank.

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Häufige Fragen

Kann ich zu Hause ohne Waage erkennen, ob meine Katze zu dick ist?
Zum Teil ja. Leg deine Hände an ihre Rippen: die solltest du fühlen können, ohne stark zu drücken. Schau danach von oben, ob hinter den Rippen eine Taille zu sehen ist, und von der Seite, ob der Bauch nicht wie ein schwerer Sack nach unten hängt. Für eine echte Zahl brauchst du trotzdem die Waage.
Wie wiege ich meine Katze, wenn sie nicht still auf der Waage sitzt?
Ein bekannter Trick: Stell dich mit der Katze auf dem Arm auf die Waage und merk dir das Gewicht. Stell dich danach ohne Katze noch einmal drauf und zieh dein eigenes Gewicht ab; was übrig bleibt, ist ihr Gewicht. Klappt das nicht, lass sie in der Tierarztpraxis wiegen, dort gibt es eine passende Waage.
Ab wann gilt eine Katze als übergewichtig?
Bei etwa zehn Prozent über dem Idealgewicht spricht man von Übergewicht, bei etwa zwanzig Prozent oder mehr von Fettleibigkeit. Weil Halter die Zunahme fast immer unterschätzen, ist Wiegen der ehrlichste erste Schritt. Sprich mit deiner Tierarztpraxis, wenn du unsicher bist.

Quellen

Verfolge es bei deinem eigenen Tier

Halte Gewicht, Portionen und Spaziergänge deines eigenen Hundes oder deiner Katze fest und sieh den Verlauf statt einer einzelnen Zahl.

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Dieser Artikel ist allgemeine Information, keine Diagnose oder medizinische Beratung. Wende dich bei Zweifeln oder Beschwerden immer an deinen Tierarzt.

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